Selbstvermarktung

Eine sehr lukrative Möglichkeit zur Monetarisierung der eigenen Webseite stellt die Selbstvermarkung, auch Eigenvermarktung genannt, dar. Dem Webmaster stehen dabei eine Vielzahl von Werbeformen zur Verfügung, die er direkt in seine Website einbauen kann, um Umsätze zu generieren.

Bannerwerbung

Bannerwerbung ist eine klassische Werbeform, die aber aufgrund der immer weiter zunehmenden „Bannerblindness“ der Besucher nicht unproblematisch ist. Zur Detailseite Bannerwerbung

content-sensitive Werbeprogramme

content-sensitive Werbeprogramme wie Google AdSense binden relevante Werbeanzeigen entsprechend dem Content (Inhalt) der Webseiten ein. Relativ bekannte Alternativen sind hier bspw. Contaxe, Ebay (ebay Relevance Ads) und Amazon. Zur Detailseite content-sensitive Werbeprogramme

Layer

Layer verhalten sich ähnlich wie Pop-Ups, legen sich also über das aktuell geöffnete Browserfenster. Die Technik dahinter ist aber eine andere, sodass auch die beliebten Pagepeels (Eselsohren) zu den Layern gezählt werden können. In einigen Fällen werden Sie sogar mit Pop-Ups verknüpft, die dann beim Exit des Layers ausgelöst werden. Zur Detailseite Layer

Pop-Ups, Pop-Downs und Pop-Unders

Pop-Ups, Pop-Downs oder Pop-Unders sind Fenster, die sich beim Betreten bzw. Verlassen der Webseite im Hinter- oder Vordergrund öffnen. Diese Formen werden durch den Webuser selten geduldet und durch entsprechende Software unterbunden (Pop-Up-Blocker). Zur Detailseite Pop-X

Spenden

Selbst mit Spenden kann man die eigene Website vermarkten. So könnte man beispielsweise bestimmte Leistungen (wie informative E-Books) gegen eine freiwillige Spende anbieten. Zur Detailseite Spenden

Sponsoring

Auch mit Sponsoring kann man die Selbstvermarkung der eigenen Website nach vorne bringen. So könnte man mit kleinen Hinweisen auf seiner Website zum Provider die Kosten für das Hosting minimieren. Zur Detailseite Sponsoring

Textlinkanzeigen und Linkverkauf

Mit Textlinkanzeigen oder Linkverkauf kann man Geld für das Setzen von Links auf seiner Seite verdienen. Dabei dient der Linkverkauf/-kauf zu allererst der Verbesserung des Google Rankings, denn eingehende Links sind das derzeit wichtigste Rankingkriterium. Im Gegensatz ist das primäre Ziel einer Textlinkanzeige Besucher und damit Traffic zu generieren. Hier stellt sich aber das Problem, dass solche Methoden ohne nofollow-Tag-Einsatz von Suchmaschinen sehr kritisch betrachtet werden. Zur Detailseite Textlinkanzeigen und Linkverkauf

Die Selbstvermarktung ist trotz vielfältiger Unterstützungsmöglichkeiten durch die Netzwerke und die Online-Marketing-Anbieter natürlich mit einem gewissen Zeitaufwand und gelegentlicher Kommunikationsarbeit für den Website-Betreiber verbunden, der damit Geld verdienen möchte. Die Gewinnmarge steht gelegentlich in einem eher ungünstigen Verhältnis zum Aufwand, den die Suche nach passenden Partnern gefordert hat. Dafür aber erhält der Website-Betreiber bspw. im Affiliate-Marketing Werbemittel, Tracking und Analysemöglichkeiten, wodurch er Kapazitäten spart. Der Verzicht auf Zwischenhändler, wie sie Google (im AdSense-Programm) oder Affiliate-Netzwerke bieten, birgt das Potenzial der Werbeeinnahmenmaximierung, auch wenn durch eigenes Tracking bzw. Werbemittelhosting neue Ausgaben entstehen. Dieses Vorgehen mit Anschreiben von passenden Firmen wird oft als Direktvermarktung bezeichnet.

Darüber hinaus ist noch zu beachten, dass die Formen der Selbstvermarktung der eigenen Website mit anderen Formen des Online- und Offline-Marketings zu synchronisieren sind. Die Marketing-Möglichkeiten über die Nutzung eigener E-Mail-Kontakte und eines Newsletters (Aufbau von sogenannten Mail-Listen) sollten mit in die Vermarktung einbezogen werden. Hier lassen sich bspw. durch eigens erstellte digitale Informationsprodukte (Videos, Audio-Kurse, eBooks, etc.) große Umsätze erzielen.